Plitvicer Seen

Wie wär’s mit einem Wochenendausflug nach Kroatien? Aber nicht an die Küste, sondern ins Landesinnere zum Nationalpark Plitvicer Seen.

Bald naht wieder die magische Zeit, in der ein verlängertes Wochenende das nächste jagt. Und obwohl es noch ein bisschen bis dahin dauert, fange ich gerne schon in der kalten Jahreszeit mit der Planung an, damit ich mich länger darauf freuen kann. Oft fällt die Entscheidung über das Ziel abhängig davon, wohin es Direktflüge vom Wiener Flughafen aus gibt. Aber es lohnt sich auch mal ins (Miet-)Auto zu steigen und Destinationen außerhalb der klassischen Städtetrips ins Auge zu fassen.

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Dafür eignet sich ein Ausflug zum Nationalpark Plitvicer Seen, das sich in ca. 5,5 Stunden mit dem Auto von Wien aus erreichen lässt. Das UNESCO Weltnaturerbe umfasst 16 Seen, die auf verschiedenen Ebenen angeordnet sind und via Wasserfälle ineinander übergehen. Je nach Jahreszeit bzw. Wetter leuchten die Seen in verschiedenen Türkistönen. Über Spazierwege am Rande der Seen und teilweise auch Holzstege direkt über die Seen kann der Nationalpark erkundet werden. Zusätzlich sind im Ticketpreis noch zwei Schiffsverbindungen und ein sogenannter Panoramazug (der dann aber doch eher an ein Amphibienfahrzeug erinnert) inkludiert.

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Da ich schon gehört hatte, dass sich in den Sommermonaten sehr viele Touristen zu den Plitvicer Seen verirren, besuchte ich den Nationalpark Mitte April. Zu dieser Zeit kann zwar das Wetter noch instabil sein bzw. waren zwei Wanderwege aufgrund des hohen Wasserspiegels durch Schmelzwasser gesperrt, dafür hatte ich Glück und war manchmal sogar alleine auf den Wegen. So ist es natürlich leichter, ansprechende Fotomotive zu finden! Im Sommer sollte man sich also auf viele Besucher einstellen. Davon gibt es im Herbst weniger, dafür sind die Tage kürzer und die Fotografen unter Euch sollten noch die am Vor- und Nachmittag auftretenden Schatten in den Schluchten in Betracht ziehen.

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Ich verbrachte ca. zwei Tage vor Ort und erkundete jeden offenen Wanderweg, der nicht aufgrund von Hochwasser gesperrt war (und wie ihr oben seht, können die Wagemutigen ohnehin auf behelfsmäßige Wege umsteigen). Wenn Ihr in Eile seid oder gerade am Rückweg aus dem Strandurlaub, dann lohnt sich der Nationalpark auch für einen eintägigen Besuch.

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