Essen mit und bei Fremden

Ihr reist gerne, aber es ist schwierig vor Ort Einheimische kennen zu lernen? Dann habe ich eine neue Idee für Euch!

Viele von Euch kennen sicherlich oder nutzen sogar schon Plattformen wie AirBnB als Alternative zu Hotels, um im Ausland privat und oft günstiger eine Unterkunft zu finden bzw. Uber, das praktische Gegenangebot zu Taxis.

Aber habt ihr schon mal daran gedacht, anstatt in einem Restaurant bei jemanden privat zuhause Abend zu essen?

Nein? Um ehrlich zu sein, war mir dieses Konzept auch neu und habe nur zufällig davon gelesen, als ich in meinem letzten Urlaub etliche Stunden am Flughafen totschlagen musste.

Da ich noch ein paar Übernachtungen in New York City vor mir hatte, wollte ich das natürlich gleich mal ausprobieren. Mittlerweile gibt es schon diverse Plattformen (wie zum Beispiel MealSharing oder EatWith), ich wurde auf CookApp fündig. Die Plattformen funktionieren meist nach demselben Muster: Die Gastgeber geben ihr geplantes Menü, den Preis, das Datum bzw. die Startzeit und die Info an, ob auch Alkohol serviert wird an und man sucht sich das passendste Angebot aus. Bezahlt wird bereits bei der Buchung via Kreditkarte oder paypal, somit weiß man schon im Vorhinein Bescheid, welche Kosten auf einem zukommen. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von themenspezifischen Abendessen über Pizza Parties bis zu Brunches am Wochenende.

Ein paar Tage später saß ich im Uber nach Brooklyn und fand mich in einem großzügigen Loft einer Künstler-WG wieder. Außer mir waren noch die Gastgeberin und vier ihrer Freunde anwesend und wir verstanden uns auf Anhieb. Zu essen gab es ein leckeres viergängiges italienisches Menü mit passender Weinbegleitung. Als während des Essens der Wein ausging, bestellte die Gastgeberin gleich neuen und innerhalb von nur 15 Minuten wurde dieser auch schon geliefert. Den Digestif tranken wir auf der Dachterrasse, von der wir einen herrlichen Ausblick über Manhattan hatten. Besser hätte dieser letzte Abend in New York City gar nicht laufen können!

Dieser Abend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, denn trotz eines straffen Touristenprogramms lernt man eine Stadt doch erst richtig kennen, wenn man auch in Kontakt mit Einheimischen gekommen ist. Und gibt es dafür eine bessere Gelegenheit als bei einem hervorragenden Essen und einer guten Flasche Wein (oder zwei)?

Ist deine nächste Reise noch in weiter Zukunft und du möchtest das trotzdem bald ausprobieren? Dann hoste doch ein Essen für Touristen und andere Kontaktfreudige bei dir zuhause.

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